Eine der größten Jazz-Komponistinnen der Gegenwart kommt nach Frankfurt: Maria Schneiders Musik bewegt nicht nur, sie berührt. Mit der hr-Bigband inszeniert Maria Schneider ihr grammyprämiertes Erfolgsalbum "Data Lords“ neu. Freuen Sie sich auf ein Konzerterlebnis der Weltklasse!
Noch ist Immanuel Wilkins ein junger Stern am Jazzfirmament, doch schon jetzt ist klar: Hier erleben Sie den Beginn von etwas ganz Großem. Miho Hazama ist bereits eine anerkannte Größe. Die Chefdirigentin der Danish Radio Big Band navigiert ihn und die hr-Bigband mit ihrem Können durch ihre kreativen und aufregenden Arrangements. Meisterhafte Kompositionskunst trifft hier auf virtuoses Saxofon!
New York und der Broadway: Jeff Cascaro hat sich von diesen magischen Musikorten inspirieren lassen für sein aktuelles Programm „A Walk on Broadway“. Begleitet wird der Bochumer Sänger und Trompeter vom Pianist Olaf Polziehn und Kontrabassist Christian von Kaphengst.
Till Brönner ist einer der deutschen Musiker, die internationale Berühmtheit erlangt haben. "Italien" lautet das Motto des Konzerts, das Tills gefühlvolles Trompetenspiel mit Chiara Civellos unvergleichlichem Gesang und dem Sound der hr-Bigband zu einer Ode an Bella Italia vereint. Magnus Lindgren, langjähriger künstlerischer Weggefährte sowohl von Till Brönner als auch der hr-Bigband, führt die hochkarätigen Musiker:innen zu einem harmonischen Ganzen zusammen. Gemeinsam kreieren sie einen Abend voll Dolce Vita und stilvoller Sehnsucht nach warmen Erinnerungen. "Eigentlich bin ich Italiener“, sagt schließlich Till Brönner, der zwar am Niederrhein geboren wurde, aber die ersten Lebensjahre in Rom verbrachte.
Das "Heimspiel No. 14.2" der SWR Big Band unter der musikalischen Leitung von Magnus Lindgren wurde im Mai 2023 in der Phoenixhalle im Römerkastell Stuttgart aufgezeichnet.
Der SWR zeigt die besten Performances und unvergesslichen Momente des "Jazzopen"-Festivals in Stuttgart : mit dabei sind Jazz-Größe Angélique Kidjo, Bass-Virtuose Marcus Miller, Sänger und Jazzpianist Jamie Cullum, Ausnahmemusiker Herbert Grönemeyer, Gitarrenlegende Al Di Meola, Jazzsängerin Veronica Swift, Elektroswing-Pionier Parov Stelar und die aufstrebende Band Lawrence.
Nikolai Kapustin (1937-2020) war ein Grenzgänger par excellence. Als virtuoser Jazzpianist machte sich der gebürtige Ukrainer bereits in den 1950er-Jahren einen Namen. Er selbst wollte vor allem als Komponist wahrgenommen werden. Auch das gelang ihm, wenn auch spät. Seine 20 Klaviersonaten und sechs Klavierkonzerte sind in den vergangenen beiden Jahrzehnten von vielen Musikerinnen und Musikern entdeckt und aufgeführt worden. In Deutschland zum Beispiel von dem jungen Pianisten Frank Dupree und seinem Trio. Kapustin hat Solostellen so notiert, dass sie wie improvisiert klingen - sozusagen komponierter Jazz.
Der amerikanische Trompeter Don Ellis wurde als "Stan Kenton der 70er-Jahre" apostrophiert. Neben ihm und Duke Ellington gehört Ellis zur Riege derjenigen Komponisten, die den Big Band Jazz mit völlig neuen Aspekten anreicherten und revolutionierten.
Er war einer der deutschen Free Jazz Pioniere: Karl Berger war 2007 für eine Zusammenarbeit mit der Bigband im NDR.
Sie waren sicher die jüngste Band beim 60. Jubiläum vom Jazzfest Berlin - gegründet erst knapp ein Jahr zuvor von der Londoner Turntablistin Mariam Rezaei: The Sleep of Reasons Produces Monsters (kurz: TSORPM) mit Mette Rasmussen am Saxofon, Gabriele Mitelli an der Trompete und Lukas König am Schlagzeug. Benannt nach einem Bild von Francisco de Goya (Originaltitel: El sueño de la razón produce monstruos) warnt die Band vor schläfriger Vernunft und hält wach mit einer temporeichen, kompakten und ekstatischen Musik, in die persische Sounds auf Free Jazz und Hip-Hop, Noise und Punk treffen.
Mit "My Man is a Mean Man” landete die Schweizerin im Jahr 2008 ihren ersten Hit und unterschrieb kurz darauf einen Plattenvertrag. Auf den Erfolg ihres ersten Albums, das ihr Goldstatus einbrachte, folgten in den letzten Jahren fünf weitere Alben, mehr als 50 Millionen Streams und Preise wie der ECHO und zuletzt der Swiss Music Award als bester Female Act. Wir freuen uns darauf, Ihnen die Songs der "Schweizer Joss Stone“ im Bigband-Gewand zu präsentieren.
Die Vibrafonistin Evi Filippou überzeugte schon bei den ersten Aufnahmen. Es folgte eine weitere Einladung zur NDR Bigband.
Unter den modernen Meistern der Jazzgitarre stand John Abercrombie (1944-2017) für Sensibilität und eine hoch entwickelte Kommunikationsfähigkeit. Bekannt wurde John Abercrombie in der Band von Billy Cobham, in der er zusammen mit Michael und Randy Brecker erfolgreich dem Schneller-Höher-Weiter-Ideal des High-Energy-Jazzrock Tribut zollte. Er stand mit den größten Musikern seiner Generation auf den Bühnen dieser Welt. In diesem Konzert hat Jim McNeely die Kompositionen des Gitarristen bearbeitet und so einen musikalischen Dialog von John Abercrombie mit der hr-Bigband angestoßen.
Magic Tapestry: Der Saxofonist Joe Lovano brachte mit seinem Trio "Tapestry" sein möglicherweise experimentellstes Projekt nach Berlin.
In zwei Konzerten am 15. und 16. Januar 2010 feierte die hr-Bigband den achtzigsten Geburtstag von Ack van Rooyen (1930-2021), mit dem Flügelhornbläser aus Holland, der deutschen Jazzszene so eng verbunden, als Hauptsolisten. Geleitet wurde die hr-Bigband bei dieser Gelegenheit von ihrem früheren Chefdirigenten Jörg Achim Keller.
In ihrem furiosen Konzert beim Jazzfest Berlin verbanden Kris Davis und ihre Band Diatom Ribbons Jazz mit R&B, freier Improvisation und Spoken Word.
Die Nacht startet mit zwei Legenden. Karsten Neuschwender präsentiert die Musik vom Festival fill in Saarbrücken: 2024 feiert Billy Cobham 50 Jahre sein Album Spectrum. 2023 gibt John Scofield eines seiner raren Solokonzerte.
Ein Mitschnitt des Konzerts der französischen Band Lehmanns Brothers beim Rostocker See More Jazz Festival 2024.
Im Oktober 1985 spielte Chet Baker mit Gitarrist Philip Catherine und Bassist Riccardo del Fra in der Fabrik in Hamburg.
Jazz washes away the dust of everyday life. «
Art Blakey
Ein junger Pfarrer in Walldorf geht neue Wege. Der erste evangelische Gottesdienst mit Jazz-Band ist für Pfarrer Hans Otto Hahn ein Experiment. Gerade die Jugend soll das neue Format ansprechen.
Panorama zeigt 1962 eine Marktanalyse der Absatzmöglichkeiten von Jazz-Platten.
Der Berliner Senat fürchtet um seine Jugend und eröffnet den Jazz-Saloon in Steglitz, um den Jugendlichen eine Alternative zu zweifelhaften Begegnungsstätten zu bieten.