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Die Geschichte des Splash!-Festivals

Die Doku zum Festival

25 Jahre Splash!-Festival: größer als Hip-Hop

Das Splash!-Festival hat mit legendären Auftritten Musikgeschichte geschrieben, Trends gefeiert, Kollaborationen ermöglicht. Als eines der größten Hip-Hop-Festivals Europas gilt es unter Artists und Fans als Familientreffen der Szene. Das Event feiert 2024 sein 25 jähriges Jubiläum.

Folge 1: Vom Chemnitzer Untergrund zur Festival-Legende

Vom Jugendzentrum zu Europas größtem Hip-Hop-Festival. Über die Jahre stand das splash!-Festival vor großen Krisen und Konflikten: Eine drohende Insolvenz, Kritik am Booking und der Kommerzialisierung, Sexismus, Gewalt, Generationenkonflikte.

Folge 2: Vom Zeltplatz auf die Mainstage

Vom Jugendzentrum zu Europas größtem Hip-Hop-Festival. Über die Jahre stand das splash!-Festival vor großen Krisen und Konflikten: Eine drohende Insolvenz, Kritik am Booking und der Kommerzialisierung, Sexismus, Gewalt, Generationenkonflikte.

Das Splash!-Festival: Eine Reise durch 25 Jahre deutscher Hip-Hop

Vom Chemnitzer Untergrund der 1990er in die monumentale "Eisenstadt" Ferropolis: "Größer als Hip-Hop": Die Doku erzählt die Geschichte des Splash!-Festivals, das einst ganz klein im Chemnitzer Szene-Untergrund gestartet und heute eines der größten HipHop-Festivals in Europa ist.

Das Splash!-Festival wurde geprägt von Künstlerinnen und Künstlern wie Kool Savas, Badmómzjay, Casper, Juju, Ski Aggu, Luvre47 und Samy Deluxe, die wiederum die Hip-Hop-Kultur in Deutschland maßgeblich beeinflussten. Sie erzählen anschaulich, wie Moshpits, Playback-Performances und Techno die heutige Kultur des Live-Hip-Hop prägen. Denn es geht nicht nur um Vergangenes, sondern auch um die Frage: Was kann, darf und soll Hip-Hop im Jahr 2024 eigentlich sein?

Hip-Hop-Kultur in der Retrospektive

Was waren die größten Momente, die tollsten Auftritte und die schlimmsten Krisen des Splash!? Und warum träumen alle deutschen Rap-Acts davon, einmal auf der Main-Stage beim Splash! zu stehen? Die zweiteilige Hip-Hop-Doku klärt diese Fragen und zeigt, wie alles angefangen hat bei Europas größtem Hip-Hop-Festival.

Denn das erste Splash! hat nicht viel mit dem zu tun, was man heute kennt: Die 1998 noch eintägige Indoor-Jam in einem ehemaligen Kraftwerk – mit sechs Live-Acts und überschaubaren 1.300 Besuchern –, ist längst ein dreitägiges Hip-Hop-Festival mit mehr als 30.000 Besuchern. Kein Hip-Hop-Act und Hip-Hop-Fan will sich dieses Ereignis auf der Halbinsel Ferropolis zwischen Dessau und Bitterfeld entgehen lassen.

Klar, dass es dort auch 2024 wieder das Klassentreffen der Hip-Hop-Szene geben wird. Das traditionsreiche Hip-Hop-Festival findet vom 4. bis zum 6. Juli 2024 wieder in der Stadt aus Eisen, Ferropolis statt.

Splash! 2024: das Line-up

Der Kurzurlaub vom 4. bis 6 Juli ist bei den Hardcore-Splash!-Fans längst schon fest im Kalender eingetragen. Das Line-up 2024 umfasst stolze 90 Acts. Angeführt wird das Programm von 21 Savage und Playboi Carti. Außerdem sind unter anderem Shirin David, Chief Keef und Destroy Lonely bestätigt.

Einstimmen auf Europas größtes Hip-Hop-Festival

Die Zeit bis zum diesjährigen Splash! können sich die Anhänger der deutschen Hip-Hop-Kultur bis dahin mit dem aktuellen Zweiteiler versüßen, der ab dem 12. Juni 2024 – also gute zwei Wochen vor Festivalstart – in der ARD Mediathek zu finden ist.

Bei "Größer als Hip-Hop – Die Geschichte des Splash!-Festivals" kommen alle Rap- und Hip-Hop-Fans der letzten zwei Dekaden voll auf ihre Kosten. Die Doku erinnert an historische Momente, zeigt seltene Aufnahmen, viele Stars, die Trends und Klamotten der 2000er und sie erzählt von den großen Momente und Krisen des Hip-Hop – immer entlang des deutschen Epizentrums, dem Splash!-Festival.

stilisierte Grafik zur neuen zweiteiligen Doku über die Geschichte des Splash!-Festivals mit Gesichtern von diversen Hip-Hop-Künstlern

Eine neue Doku von MDR, ARD Kultur und Fritz vom rbb erzählt die Geschichte des Splash!-Festivals (Bild: MDR/Imago Future Image Red Tower)

Credits

MDR, ARD Kultur, Fritz vom rbb | 2024 | 2 Folgen à 45 Minuten
Regie: René Kästner
Redaktion MDR: Hannes Beßler
Eine Produktion von Red Tower Films im Auftrag vom MDR, ARD Kultur und Fritz vom rbb

Logo MDR (Bild: MDR)
Logo ARD Kultur (Bild: ARD Kultur)
Logo rbb (Bild: rbb)
Eunique, rappend, bei einem Konzert im Astra Kulturhaus in Berlin, mit blonder, langer Perücke und silberner Jacke.

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