Katrin Schumacher empfiehlt in dieser Folge: "Ready America" von Anna Haifisch, Hannes Ringlstetters "Ein Steinpilz für die Ewigkeit" und Henner Kottes "Die Gose schmeckt frühmorgens gut, ist abends keine Plage".
Katrin Schumacher empfiehlt in dieser Woche: "Seelenzauber – Aus Wien in die Welt" von Steve Ayan, ein Buch zu Heinrich Heine im Harz und "Die Entscheidung" von Jens Bisky.
Diesmal geht’s erstmal raus bei "Unter Büchern" mit Katrin Schumacher, nach Erfurt in einen arabischen Buchladen. Dazu gibt’s wie immer Romantipps und ein Gedicht.
"Mein Roman" - der erste arabische Buchladen Thüringens ist eröffnet. Er liegt in der Augustinerstraße 3 in Erfurt und Mareike Wiemann hat ihn besucht.
Andreas Heidtmann: "Bei den minderen Brüdern" Zwei Vorgängerromane gibt es schon um den jungen musikversessenen Helden Ben Schneider. Was im dritten passiert, erzählt der Autor und Poetenladen-Verleger Andreas Heidtman im Gespräch.
Katja Oskamp: "Die vorletzte Frau" Autobiografisch motiviert ist diese Liebesgeschichte der Berliner Autorin. Claudia Ingenhoven stellt den Roman vor.
Noemi Somalvico: "Das Herz wirft in der Brust keinen Schatten" Humor und Herz, so schreibt die Schweizer Autorin, deren neuer Erzählband nun bei Voland&Quist herausgekommen ist. Bettina Baltschev hat ihn gelesen.
Thomas Meinecke: "Odenwald" Psychologische Romane interessieren ihn nicht, sondern ein literarisches Experiment zwischen Theorie, Diskurs, Popkultur. Beate Meierfrankenfeld hat den Roman gelesen und mit Thomas Meinecke gesprochen.
Von hier für da: Gedichte für die Gegenwart Diesmal liest Hanns Zischler ein Gedicht von Heinz Czechowski "was mich betrifft"
Im Sachbuch-Spezial präsentiert Lydia Jakobi:* "Heine im Harz", herausgegeben von Elke-Vera-Kotowski und Uwe Lagatz in Verbindung mit dem Harzmuseum Wernigerode, erschienen bei Hentrich&Hentrich 320 Seiten im festen Einband.
"Klimaatlas. 80 Karten für die Welt von morgen" von Lusia Neubauer, Christian Endt und Ole Häntzschel. Erschienen bei Rowohlt. 190 Seiten, besonders zu empfehlen für alle und ganz besonders junge Menschen!
Heinrich Breloers Hörbuch "Ein tadelloses Glück", erschienen im Berliner Audio Verlag. Es umfasst eine mp3-CD. Die Produktion ist aber auch als Download-Version verfügbar.
"Erbgut. Was von meiner Mutter bleibt" von Marlen Hobrack erschienen im Verlag Harper Collins
"Trinken wie ein Dichter, 99 Drinks mit Jane Austen, Ernest Hemingway & Co", aus dem Amerikanischen von Johanna Ott, 264 Seiten, erschienen bei Klett Cotta
Nach der Messe ist vor der Messe: frische Bücher, die zur Herbstsonne passen, quer durch den Garten. Durch die Folge führt Ben Garit Hernandez.
Cesare Pavese, der 1950 im Alter von 41 Jahren Selbstmord beging, zählt heute zu den Klassikern der modernen italienischen Literatur. Seine Gedichte stellt Ulf Heise vor.
Dolores Prato, die große Außenseiterin der italienischen Literatur, war achtzig, als sie das Buch ihres Lebens schrieb. Vorgestellt von Rainer Moritz.
Ein Mix aus Road Novel und Geschichtsstunde zur Historie Armeniens. Vorgestellt von Peter Henning.
Clemens Böckmann erzählt in seinen Debütroman "Was du kriegen kannst" eine Geschichte aus der DDR. Das Buch wurde schon mit viel Vorschusslorberen bedacht, es erhielt den Jürgen-Ponto-Preis und es wurde für den Aspekte-Literaturpreis nominiert. Kais Harrabi stellt den Roman vor.
Lucy Fricke erzählt von Verlusten, vom Verzeihen und von Freundschaften, ohne die wir nicht wären, wer wir sind. Vorgestellt von Claudia Ingenhoven.
Von hier für da: Gedichte für die Gegenwart. Gerade ist ein Band mit Werk und Nachlass der Dichterin Marie T. Martin erschienen, ein Band mit vielen lesenswerten Gedichten und Geschichten, die es nun zu entdecken gilt. Eine Kostprobe aus diesem beim Poetenladen-Verlag publizierten Buch, gelesen von Jörg Schieke.
Kultur und Zensur – wie präsentiert sich Italien? Der PEN Berlin hat eine solidarische Bühne gebaut und italienische Autoren und Autorinnen eingeladen, die in Frankfurt aus politischer Unbequemlichkeit nicht Teil der offiziellen Delegation sind. PEN-Board-Mitglied Simone Buchholz im Gespräch über die Zensur der Literatur, europäische Verhältnisse und ihren neuen Roman "Nach uns der Himmel".
In Italien zählt Igiaba Scego zu den wichtigsten literarischen Stimmen. Die Schriftstellerin mit somalischen Wurzeln hat ihren aktuellen Roman "Kassandra in Mogadischu" im Gepäck, übersetzt von Verena von Koskull. Holger Heimann hat Igiaba Scego getroffen.
Verleger Horst Lauinger erzählt, wie die Idee zustande kam, die "Göttliche Komödie" von Dante Alighieri – immerhin ein Text, der 900 Jahre alt ist – noch einmal neu lesbar zu machen.
20 Jahre wird der Verlag Voland&Quist alt. Er macht Literatur, die in keine Schublade passt. Nils Kahlefendt mit einem Portrait.
Seit 2019 erscheint in der Zeitungsbeilage "Die Literarische Welt" eine Reihe von kurzen Texten, die als: "Actionszenen der Weltliteratur" ausgewiesen sind. 111 solcher Action-Berichte sind zusammengekommen, die nun von Mara Delius und Marc Reichwein zu einem Buch zusammengefasst wurden.
Unter Büchern reist nach Italien – passend zum Ehrenhast bei der Frankfurter Buchmesse stehen aktuelle italienische Neuerscheinungen auf dem Programm.
Maike Albath: Bitteres Blau. Neapel und seine Gesichter. Die ausgewiesene Kennerin der italienischen Literatur und Übersetzerin hat ein weiteres Buch über eine Stadt in diesem Land geschrieben. Nach Neapel führt sie diesmal, beeindruckend findet Eva Gaeding.
Curzio Malaparte: Die Haut. Der Klassiker nach 70 Jahren in einer Neuübersetzung – aktueller denn je, urteilt Ulrich Rüdenauer.
Mario Desiati: Spatriati. Eine Brücke zwischen Apulien und Berlin baut dieser Roman, der mal den anderen Weg geht, indem ein Italiener seine Sehnsuchtsstadt in Deutschland entdeckt. Holger Heimann stellt das Buch vor.
Ippolito Nievo: Bekenntnisse eines Italieners. Mit nur 29 Jahren und unter mysteriösen Umständen ist dieser Autor gestorben und hat ein schmales Oeuvre hinterlassen, das nichtsdestotrotz zum Klassiker geworden ist. Ulf Heise über die Neuübersetzung.2 am Fluss – Folge 5. Zum letzten Mal geht es Angeln an der Zschopau mit Charlotte Gneuß und Matthias Jügler, und diesmal geht es um nichts mehr und nichts weniger als die Zukunft.Von hier für da – Gedichte für die Gegenwart. In "Pancakefelsen" verbeugt sich die Leipziger Dichterin Marit Heuß vor Caspar David Friedrich.
Es geht um die Freiheit: die politische, die historische, die persönliche… Bücher erzählen uns davon, wie schwer es manchmal ist, sie zu erlangen.
Astrid Kreibich: Rotstrick. Eine Frau, die uns darin mitnimmt in die Geschichte ihrer großen Liebe und vom Freiheitsdrang zweier junger Menschen erzählt, die nichts auseinanderbringen konnte. Nicht einmal die Mächtigen eines Landes, im dem nicht alles schlecht war, manches aber doch. Wolfgang Schilling hat den Roman gelesen. Isabel Bogdan: Wohnverwandtschaften. Wie wollen wir zusammenleben? In diesem Roman treffen sich vier Menschen in einer Wohngemeinschaft, die unterschiedlicher nicht sein könnten – und doch, es funktioniert. Claudia Ingenhoven stellt das Buch vor.
Ruth Maria Thomas: Die schönste Version. Um die weiblichen Perspektiven auf Nachwendezeit war es lange nicht so gut bestellt. Das ändert sich jetzt mit diesem Roman. Unseren Kritiker Tino Dallmann hat die Lektüre beeindruckt.
2 am Fluss – Folge 4: Noch immer angeln Matthias Jügler und Charlotte Gneuss an der Zschopau – wobei sie vor allem ins Gespräch kommen. In der neuen Folge geht es um die Deutungshoheit: wer darf von der DDR erzählen?9 Points of view – das Literaturprojekt in Aschersleben. Neun Schriftsteller und Schriftstellerinnen aus unseren neun Nachbarländern teilen sich eine Stadtschreiberstelle. Den Anfang macht der Luxemburger Jean Back, mit dem sich Katrin Schumacher über seine Wahrnehmungen unterhalten hat.
Katrin Schumacher empfiehlt: Behzad Karim Khani mit dem Sozialroman "Als wir Schwäne waren", Simone Trieder erzählt die Geschichte ihres Opas in "Gastrow" und Simone de Beauvoirs Politikroman "Die Mandarins von Paris".
Diesmal geht’s raus: in die Stadt, an den Fluss, in neue große Romane und ein besonderes Hörbuch:
Die Stadt Halle wird poetisiert. Das Stadtschreiberprojekt "Literarische Fliesen" des Lyrikers Carl-Christian Elze nimmt Form an: Überall in die Stadt werden diesertage Gedichtfliesen in den öffentlichen Raum geklebt. Katrin Schumacher war dabei, als die Gedichte am Stadtarchiv angebracht wurden.
Sally Rooney: Intermezzo. Für dieses Buch gibt’s extra Release-Parties auf der ganzen Welt – die irische Autorin ist ein Superstar mit Superstar-Fans. Ob der neue Roman überzeugt wollte Sally-Charell Delin wissen.
Richard Powers: Das große Spiel. Immer wieder beschäftigt sich der US-amerikanische Schriftsteller mit naturwissenschaftlichen Themen und verbindet diese mit den Geschichten, die er erzählt. Der neue Roman setzt die künstlerische Spiegelung der Naturwissenschaften fort, jetzt mit Blick auf die Meeresforschung, die Ozeanologie. Niels Beintker hat Richard Powers für uns getroffen.
2 am Fluss – Folge 3: In unserer literarischen Serie geht der Leipziger Autor Matthias Jügler mit wechselnden Gästen angeln. Mit Charlotte Gneuß geht es in dieser Folge um die Stadt Dresden.
Paula Irmschler: Alles immer wegen damals. Unsere neue große Hörbuchproduktion, gelesen von Birte Schnöink, ist in der Lesezeit und in der ARD Audiothek zu haben – MDR Kultur Redakteur Steffen Moratz erzählt über das Projekt.
Katrin Schumacher empfiehlt in dieser Woche: Humorvolles mit "Aua" von Axel Hacke und "Mahlzeit" von Wladimir Kaminer. Außerdem den Klassiker "Doktor Schiwago" von Boris Pasternak.
Der Herbst ist da! Und mit ihm das Herbst-/ Winterprogramm der Verlage. Die Frankfurter Buchmesse steht unmittelbar bevor. MDR-Literaturredakteurin Katrin Schumacher hat sich durch einen Großteil der Neuerscheinungen schon einmal durchgelesen. Eine durchaus subjektive Auswahl ihrer wichtigsten Leseeindrücke stellt sie im Gespräch mit Alexander Suckel vor.
Martina Hefter: Hey guten Morgen, wie geht es dir? Verlag Klett-Cotta.
Alina Bronsky: Pi mal Daumen. Kiepenheuer & Witsch Verlag.
Richard Powers: Das große Spiel. Aus dem Englischen von Eva Bonné. Penguin Verlag.
Daniela Krien: Mein drittes Leben. Diogenes Verlag.
Stefanie Jaksch: Über das Helle. Radikale Zuversicht in herausfordernden Zeiten. Haymon Verlag.
Holger Teschke: Möwen. Ein Portrait. Hg. von Judith Schalansky. Matthes&Seitz Verlag.
André Schinkel: Mondlabyrinth. Gedichte. Mitteldeutscher Verlag
Katrin Schumacher empfiehlt die neuen "3 der Woche": "Der Sprung aus der Zeit" von Franz Jung, den Band "Memory Lane" des französischen Nobelpreisträgers Patrick Modiano und Maria Stepanovas Roman "Der Absprung".
In dieser Stunde geht es um neue Romane, die uns nach Großbritannien schicken, zu einer Schießerei auf einer kurdischen Hochzeit und in eine Tragikomödie in einer Kleinstadt. Dazu wie immer: Lyrik und Musik und die "2 am Fluss".
Helmut Krausser: "Freundschaft & Vergeltung" Ein Campusroman der besonderen Art, der in ein Eliteinternat der 60er Jahre in England führt. Ein großer Wurf sagt Jan Drees.
Hari Kunzru: "Blue Rain" Über den Kunstboom der 90er-Jahre in London hat der britische Autor seinen bisher besten Roman geschrieben, wie Stefan Maelck begeistert erzählt.
Cemile Sahin: "Kommando Ajax" Alles beginnt mit einer Schießerei auf einer kurdischen Hochzeit – und lotst und in eine atemberaubende Familiengeschichte. Kais Harrabi stellt den Roman vor.
Romina Pleschko: "Offene Gewässer" Eine Kleinstadt wehrt sich – in dem Roman der Österreicherin stellt sich die Protagonistin gegen einen Hotelneubau, der ihr Seegrundstück bedroht. Alexander Kühn mit seiner Empfehlung.
"2 am Fluss" Teil 2: Noch immer stehen sie an der Zschopau und versuchen Forellen zu fangen, wobei es Matthias Jügler und Charlotte Gneuß doch eher um das Erzählen geht...
André Schinkel: "Mondlabyrinth" In seinem neuen Gedichtband stellt der Hallenser Lyriker sein Können unter Beweis. Im Gespräch erzählt er von seinen Anleihen und Vorbildern.
Der Leipziger Autor Matthias Jügler ist passionierter Angler – in seiner Literatur genau wie in der Realität. In unserer Serie geht er ans Gewässer: an den isländischen Fjord, an die mitteldeutsche Saale, an einen bayerischen See ... und lädt sich Gäste ein. In der neuen Staffel ist die Autorin Charlotte Gneuß dabei, die gerade Stadtschreiberin in Dresden ist. An der Zschopau, am Eingang zum Erzgebirge in malerischer Landschaft, zwischen schroffen Felsen und dichtem Wald gehen sie auf Forellenfang. Während sich der Fluss in aller Schönheit schlängelt und die Köder im Wasser warten kommen sie ins Gespräch. Über das Schreiben und Leben, den Osten und den Westen.
"Unter Büchern" ist ein Podcast des Mitteldeutschen Rundfunks (MDR), der sich mit der Welt der Bücher und Literatur auseinandersetzt. Die Sendung wird von Katrin Schumacher, der Literaturkritikerin des MDR, moderiert. In jeder Folge spricht sie mit Autoren, Verlegern und anderen Persönlichkeiten aus der Literaturwelt über ihre Arbeit, aktuelle Bücher und literarische Trends. Der Podcast führt in eine tiefe und kenntnisreiche Diskussion über Literatur ein und zeigt ihre Rolle in der Gesellschaft und die Prozesse, die zur Entstehung von Büchern führen auf.
Der Podcast bietet die Möglichkeit für jeden, tiefer in die Welt der Bücher einzutauchen und verschiedene Aspekte der Literatur zu entdecken - von aktuellen Neuerscheinungen über Klassiker bis hin zu unbekannteren Werken. Es ist ein Muss für alle Buchliebhaber und solche, die es werden wollen.
Alle älteren Folgen von "Unter Büchern" sind hier in der Audiothek zu finden.
MDR | seit 2020 | jede Woche neu
Moderation: Katrin Schumacher
Eine Produktion von MDR KULTUR, Mitteldeutscher Rundfunk