Die Beziehungen zwischen der Literatur und dem Medium Film sind so mannigfaltig und langlebig wie der Film selbst. Seit jeher bilden literarische Texte die Grundlage sowohl für narrative Filme als auch experimentellere Formen. Es existieren viele verschiedene Zwischenräume und Schnittstellen zwischen diesen beiden Künsten: Literaturverfilmungen, Filme über Literatur und Literat:innen, Dokumentarfilme über Autor:innen, Drehbuchadaptionen, Poetryfilme oder einfach Filme über die Liebe zu Büchern – die Beziehung von Film und Literatur ist besonders und einzigartig.
Seit über 30 Jahren zieht es die Menschen in Deutschland mehrheitlich in nur eine Richtung: vom Land in die Stadt. Viele deutsche Großstädte wurden immer größer, während in der Provinz wichtige Infrastrukturen verschwanden und den Trend nur noch verstärkten. Dabei stellt sich die Frage: Was macht das Leben in der Stadt so attraktiv, dass man vertraute Umgebung, Familie und Freunde verlässt? Und welche Menschen können sich ein Leben in der Großstadt überhaupt noch leisten, wenn in Städten bezahlbarer Wohnraum knapp ist?
In einer Welt, in der zwischenmenschliche Beziehungen oft komplex und anstrengend sind, gewinnen Haustiere wie Hunde und Katzen zunehmend an Bedeutung. Sie bieten eine unkomplizierte Gesellschaft, die frei ist von den oft mühsamen Aushandlungsprozessen menschlicher Interaktionen. Ein bisschen Dosenfleisch, ein Spaziergang und zwei Kuscheleinheiten am Tag - und schon wird man von den pelzigen Freunden mit bedingungsloser Liebe überschüttet.
Sprache ist mehr als nur ein Mittel zur Verständigung - sie ist ein lebendiges Kulturgut, das unsere Identität prägt und Gemeinschaften zusammenhält. In der Vielfalt ihrer Ausdrucksformen spiegelt sich nicht zuletzt die Kultur eines Landes wider. Dialekte, die von Generation zu Generation weitergegeben werden, sind ein Zeugnis regionaler Eigenheiten und historischer Entwicklungen. Sie sind das Lokalkolorit, das Gespräche pointiert und die Zugehörigkeit zu einer Region unterstreicht. In der kommenden Ausgabe von "unicato - Das Kurzfilmmagazin" feiern wir diese sprachliche Vielfalt mit einer Auswahl an Kurzfilmen, die verschiedene Dialekte beinhalten und ihre ganz eigenen Geschichten erzählen.
In diesem Herbst jähren sich die Ereignisse von 1989 zum 35 Mal. Wann genau die "Wende" begann, lässt sich nur schwer rekapitulieren. Die historische Epoche des Umbruchs und der Hoffnung wird oft auf ikonische Momente wie die Grenzöffnung, Massendemonstrationen und den Mauerfall reduziert. Doch abseits davon spielten sich Geschichten ab, die selten im Fokus des öffentlichen Interesses stehen. "unicato"-Moderator Markus Kavka trifft auf Filmschaffende, die sich auf ganz unterschiedliche Weise mit den Wende-Erfahrungen der Zeit zwischen 1988 und 1995 auseinandersetzen.
Wir beleuchten, wie Filmschaffende das veränderte Klima und dessen Auswirkungen auf Mensch und Natur künstlerisch verarbeiten, und zeigen, wie Filmproduzierende selbst einen Beitrag zum Klimaschutz leisten können.
Markus Kavka ist Moderator, Musikjournalist, Buch-Autor und DJ. Seit März 2014 moderiert er das Kurzfilmmagazin unicato des Mitteldeutschen Rundfunks, das jeden ersten Mittwoch im Monat im MDR Fernsehen ausgestrahlt wird. Alle Kurzfilme, Interviews und die Sendungen finden sich vorab und nach der Ausstrahlung für mindestens 30 Tage in der Mediathek.
MDR | seit 2014 | monatlich | 60 Min.
Moderation: Markus Kavka
Autoren: Rosa Maria Hopp, Olaf Held, Alina Cyranek
Redaktion: Katrin Küchler, Teres Feiertag
"unicato – Das Kurzfilmmagazin" ist eine Produktion des MDR, Mitteldeutscher Rundfunk