Die Woche hatte vieles zu bieten. Der neue Bundestag kam zu seiner ersten Sitzung zusammen. Erkenntnis: Manches ist neu, vieles bleibt beim Alten. Die Parteien müssen sich neu sortieren, die Auseinandersetzungen bleiben. CDU und SPD suchen einen neuen Namen für die mögliche Koalition. Und Olaf Scholz wurde entlassen. Ob dies auch in der Whats-App-Gruppe amerikanischer Regierungsvertreter, neben der Preisgabe militärischer Geheiminformationen, kommentiert wurde, ist nicht überliefert. Alles in allem bleibt die Welt skurril. Lachen hilft.
Deutschland ist 900 Milliarden reicher. Oder so ähnlich. Zumindest sorgte der Betrag in dieser Woche für allerhand Gespräche, Emotionen und Auseinandersetzungen zwischen den Parteien. Auch Trump und Musk wirbeln weiter und halten die Welt in Atem. Wann wird man getriggert und wann ist man einfach nur genervt, fragt sich Torsten Sträter. Hauptsache, der Humor geht nie verloren. Daran arbeiten Dieter Nuhr und seine Gäste unentwegt.
Eine Woche ist es her, dass eine Abstimmung im Bundestag zu großem Aufruhr führte. Innerhalb der Parteien, aber auch auf den Straßen. Jetzt heißt es: Scherben zusammenkehren. Vorwürfe, Streitereien, Chaos – wenn es nicht so traurig wäre, wäre es schon wieder lustig. Nun denn: Einen Versuch ist es für Dieter Nuhr immer wert, das politische Personal zu sezieren. Denn Lachen hat bekanntlich noch nie geschadet.
Wer befürchtet hatte, das neue Jahr würde gemächlich beginnen, der wurde überrascht. Eine Woche nach der Amtseinführung von Trump ist der deutsche Bundestag Gesprächs- und Aufreger-Thema Nummer Eins. Friedrich Merz hat mit seinem Antrag jedenfalls für ausgiebige Emotionen in allen politischen Lagern gesorgt. Lachen ist da immer noch eine der schöneren Emotionen. Auch wenn es ab und an schwer fällt.
Kaum hat das neue Jahr angefangen, dreht sich die Welt gefühlt schon wieder ein wenig schneller. Kann an Donald Trump liegen: der ist nun vereidigt, legt direkt los und sorgt für erhöhten Puls bei vielen. Dazu zanken sich hierzulande die Parteien kurz vor der Bundestagswahl: Lügenvorwürfe des Kanzlers stehen im Raum. Elon Musk lädt zum Plausch auf der eigenen Plattform und macht Wahlwerbung für Deutschland. Alles ein wenig Durcheinander. Gut, dass Dieter Nuhr versucht, einzuordnen. Oder zumindest den Witz darin zu finden.
2024 lässt uns alle verwirrt zurück. Seltsame Dinge passierten in diesem Jahr: Wieso wurde Bayer und nicht Bayern Meister? Handelte es sich um eine Wachablösung oder war es nur ein Rechtschreibfehler? Warum war Taylor Swift nicht Bundeskanzlerin? Sie hätte durchaus eine Lücke füllen können. Und das Grundgesetz wurde dieses Jahr 75. André Rieu auch. Was haben sie gemeinsam?
Eine Woche ist vergangen seit dem politisch denkwürdigen 6. November. Erkenntnis: die Regierung besteht hauptsächlich noch auf dem Papier, und der Kanzler findet sich „cooler“ als Friedrich Merz. Verschiedene andere Kandidatinnen und Kandidaten bringen sich bereits in Stellung für den anstehenden Wahlkampf. Eine Zeit, die Amerika und Donald Trump erfolgreich hinter sich hat. Jetzt geht es an die Regierungsbildung und daran, einen geregelten Übergang zu finden. Dazu noch Gesundheitsreform, Haushalt, Steuer, Wirtschaft…eine Gemengelage, die es verdient, satirisch betrachtet zu werden. Und wer könnte das besser als Dieter Nuhr und seine Gäste.
Trump ist Präsident, die Ampel Geschichte. Selten war ein einzelner Tag politisch so ereignisreich. Als Satiriker ist es dieser Tage, Woche, gar Monate ohnehin schwer, sich humoristisch vom politischen Personal und Alltag sichtbar abzugrenzen. Ein Gipfel jagte innerhalb der Regierungs-Koalition den nächsten, Reinhold Messner begann bereits, sich die Schuhe zu schnüren. Jetzt die Konsequenz.
Gemeinsam mit seinen Kollegen:innen aus Kabarett und Comedy seziert Dieter Nuhr politische Unzulänglichkeiten, Abseitigkeiten und alltäglichen Irrwitz auf bissige, unterhaltsame und humorvolle Art und Weise. Denn Humor ist, nicht nur in Krisenzeiten ein wichtiger Begleiter, nein, auch am den Tag der deutschen Einheit eine wichtige Integrationshilfe – im Osten und im West, sowie allen anderen Himmelsrichtungen.
Was haben die Ergebnisse der Landtagswahlen mit Hirnforschung, englischem Bier und deutschem Erfindergeist zu tun? Bei Dieter Nuhr erfahren Sie es!
In "Nuhr im Ersten" seziert Dieter Nuhr messerscharf politische Unzulänglichkeiten, thematische Abseitigkeiten und den verlässlichen Irrwitz des Alltags. Zu Gast sind Dirk Stermann, Ingo Appelt, Lisa Eckhart und Osan Yaran.
Die auftretenden Gäste bei "Nuhr im Ersten" sind seit Jahren mit das Beste, was Deutschlands Comedy- und Satirelandschaft zu bieten hat. Jede Künstlerin und jeder Künstler ist ausgestattet mit eigenem Humor, unwiderstehlichem Charme und unverwechselbarer Präsenz. Grund genug, eine Auswahl der besten und lustigsten Auftritte aus dem Jahr 2024 nochmals zu genießen. Mit dabei: Ingo Appelt, Alfred Dorfer, Simone Solga, Torsten Sträter, Mirja Boes, Andreas Rebers, Benedikt Mitmannsgruber, Helene Bockhorst.
Die auftretenden Gäste bei "Nuhr im Ersten" sind seit Jahren mit das Beste, was Deutschlands Comedy- und Satirelandschaft zu bieten hat. Jede Künstlerin und jeder Künstler ist ausgestattet mit eigenem Humor, unwiderstehlichem Charme und unverwechselbarer Präsenz. Grund genug, eine Auswahl der besten und lustigsten Auftritte aus dem Jahr 2024 nochmals zu genießen. Mit dabei: Olaf Schubert, Michael Mittermeier, Barbara Ruscher, Johann König, Christian Schulte-Loh, Christiane Olivier, Lisa Eckhart.
Dieter Nuhr war einige Tage in der Schweiz. Dort scheint die Welt noch in Ordnung, während hierzulande ganz andere Probleme vorherrschen: Mörtel Lugner heiratet wieder, Hochwasser gefährdet viele Teile Deutschlands und Frau Baerbock kann Pokerface. Und als wäre das alles noch nicht genug, stellt Dieter Nuhr fest, dass das erste Drittel seines Lebens bereits vorbei ist. Ab jetzt hilft nur noch Humor. Besonders viel davon.
Wer ist Dieter Nuhr, was treibt ihn auf die Kabarett-Bühne? Als jüngstes Mitglied eines Beamtenhaushaltes wird er ab dem sechsten Lebensjahr zum Schulbesuch gezwungen. Später studiert er Kunst und Geschichte auf Lehramt, malt seine Examensarbeit und erhält so die Berechtigung, schulisch auf Kinder, Jugendliche und junge Erwachsene einzuwirken. Das tut er fortan lieber als Kabarettist, seit 1994 ist Nuhr als Solist auf Tour. Stetig wachsende Zuschauerzahlen machen ihn zu einem der erfolgreichsten Kabarettisten im Land. Er erhält den deutschen Kleinkunstpreis in der Sparte Kabarett und den Deutschen Comedypreis als bester Live-Act und ist damit der einzige Künstler, dem dieser Spagat gelungen ist. Jetzt könnte er also sterben, aber: Er macht weiter. Nuhr will mindestens 120 werden, da er davon ausgeht, dass es bis dahin für alles Ersatzteile gibt.
Ältere Folgen von Nuhr im Ersten finden Sie hier in der ARD Mediathek.
rbb/WDR | seit 2011 | 45 Min.
Eine Gemeinschaftsproduktion von rbb und WDR für Das Erste in der ARD